Die 1981 gebürtige Lausannerin Rachel Kolly d’Alba erhält ihren ersten Musikunterricht - Geige und Klavier - mit 5 Jahren.
Das äusserst begabte Mädchen tritt bereits mit 12 Jahren an 6 Konzerten als Solistin mit einem Orchester auf. Seither spielt sie regelmässig mit namhaften Orchestern, wie dem Berner Symphonie-Orchester, dem Orchestre Symphonique et Universitaire de Lausanne, dem Orchestra della Svizzera Italiana,, dem Jenaer Philharmonie, dem Berner Kammerorchester, dem Orchester der Nationaloper Litauens oder kürzlich mit dem Bieler Kammerorchester und der Orchestergesellschaft Zürich.
Als Solistin oder Kammermusikerin gastiert Rachel Kolly d’Alba bei berühmten internationalen Festspielen wie dem Menuhin Festival in Gstaad, dem Festival de Divonne (Frankreich), dem Festival de musique contemporaine d’Erevan (Armenien), dem Festivale internazionale di musica da camera d’Este (Italien), dem Festspiel «Schleswig Holstein» (Deutschland), zum Festival de Poitiers (Frankreich) oder auch dem Festival «Encuentros» und mozarteum im Teatro Colon in Buenos Aires (Argentinien) oder «Sigall» im Chili, International festival of Flanders (Belgien) und den Murten classics.
Mit 15 Jahren besteht sie das Lehrdiplom und setzt ihr Studium in der Meisterklasse für Violine des renommierten slowenischen Violinsten und Pädagogen Igor Ozim an der Hochschule für Musik und Theater in Bern bis zum Solistendiplom fort. In Paris vervollkommnete sie ihre Ausbildung bei Jean-Jacques Kantorow.
Sie bildet sich ebenfalls bei grossen Meistern wie Maestro Franco Gulli (Bloomington), Ivry Gitlis (Paris), György Pauk (London), Thomas Brandis (Berlin), Boris Kushnir (Wien) sowie Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett) weiter.
Rachel Kolly d’Alba zeichnet sich insbesondere durch ihr ausgeprägtes Interesse für das zeitgenössische Schaffen, die Analyse und die Komposition aus. Diese Vorliebe veranlasst sie auch, Orchestration bei Jean Balissat und Komposition bei Michael Jarell zu studieren.

Die junge, temperamentvolle Violinistin
ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Bereits
1994 gewinnt sie den 1. Preis beim Wettbewerb der
"Jeunesses Musicales" in Zürich, den Paderewski
Preis 1997 (im Alter von 16 Jahren), den 1. Preis mit
Anerkennung beim Wettbewerb "Execution Musicale Jeunes Talents de
Moudon" 1998. Sie ist Finalistin beim Eurovision-Wettbewerb in
Lugano im Jahre 2000 und im selben Jahr 1. Preisträgerin der
Kiefer-Hablitzel-Stiftung. Im Jahre 2002 erhält sie den Preis der
Friedl-Wald Stiftung sowie 2004 den Preis für Kultur der
Leenards-Stiftung. Im Jahre 2005 gewinnt sie den V.
Internationalen Wettbewerb "Julio Cardonna" in Portugal
und erhält auch den Preis der besten Interpretation eines
zeitgenössischen Werks.
Neben Radio- und Fernsehaufnahmen bei DRS, Radio Espace 2 sowie in
Österreich, Deutschland, Frankreich, Slowenien und Armenien wurden
von Rachel Kolly d'Alba inzwischen zwei CDs eingespielt. Die erste
ist zeitgenössischer Musik in der Schweiz und Armenien, die zweite
französischen Meisterwerken für Violine und Klavier zu Beginn des
20. Jahrhunderts gewidmet. Derzeit bereitet sie ihre 3. und 4.
Aufnahmen für bekannte Labels vor -als Solistin.
Ihre Karriere bringt es mit sich, dass Rachel Kolly d’Alba
mit berühmten Musikerinnen und Musikern, wie beispielsweise
Alfred Brendel, Hansheinz
Schneeberger oder Thomas Demenga spielt.
Die Presse lobt ihr kompromissloses Engagement, ihr vulkanisches
Temperament, ihre Sensibilität sowie ihre tiefgründigen
Interpretationen.
Rachel ist auch die künstlerische Leiterin eines Festival,
« Riviera Festival » in April in Montreux / Schweiz und
auch von einer Konzert serie, die
« Riviera-Concerts »
Rachel Kolly d'Alba spielt eine italienische Geige gebaut in
1730.
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